Schwimmbrücke zur Mondinsel


Rund 20 Mitglieder des Flößervereins Neuses

aus dem Frankenwald fertigten in ca. 800 Arbeitsstunden 3 Floße, jeweils 15, 16 und 17 Meter lang sowie 7,65 Meter breit. Die Männer bearbeiteten die 20 bis 22 Meter langen und zwischen 45 und 50 Zentimeter dicken Fichtenstämme nur mit Äxten und Motorsägen. Die Brückenteile wurden vom Technischen Hilfswerk Kitzingen zur Mondseeinsel geschleppt.

 

Rund 700 Festmeter Stammholz

sind darin verbaut, dazu kommen Kanthölzer und Bretter für den Belag und das Geländer. Verbunden werden die Stämme, die vom Aufbau her an die Tradition der alten Mainflöße erinnern, wie sie noch vor 60 bis 70 Jahren auf der Rodach, Kronach oder dem Main unterwegs waren, aus Sicherheitsgründen nicht wie früher mit Holznägeln und Seilen. Stattdessen werden sie mit stählernen T-Trägern verschraubt und die Flöße anschließend an ihrem Liegeplatz fest miteinander verbunden.

Der Kitzinger Statiker Horst Fischer hat vorher alles genau berechnet und die Baupläne gefertigt.