Tirschenreuth / Kreisstadt in der Oberpfalz


Tirschenreuth (bairisch: Dirschnreid)

ist eine Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz und der Verwaltungssitz des Landkreises. Sie ist nur wenige Kilometer von der bayerisch-tschechischen Grenze entfernt. Der Name Tirschenreuth leitet sich vom mutmaßlichen Gründer der Stadt Turso ab. Die Endung -reuth kennzeichnet sie als einen der Orte, die auf einer gerodeten Waldfläche entstanden sind.

 

Die Stadt wurde 1134

das erste Mal urkundlich erwähnt und lag im Nordgau (Bayern). Sie war der Hauptort des historischen Stiftlandes. Tirschenreuth diente dem Kloster Waldsassen lange Zeit als Ort der Teichwirtschaft, von der die Tirschenreuther Teichpfanne mit ihren Teichen rund um die Stadt zeugt. Später war der Ort als Tuchmacherstädtchen bekannt, bevor Ende des 19. Jahr-hunderts die Porzellanindustrie wichtigster Industriezweig wurde. Mit rund 8900 Einwohnern ist die Stadt eine der kleinsten Kreisstädte Bayerns und hat den Status eines Mittelzentrums. 2013 richtete die Stadt die bayerische Landesgartenschau aus.

Text:  https://de.wikipedia.org/wiki/Tirschenreuth