Der Hafen der Stadt Genua


 

Der Hafen von Genua

ist flächenmäßig der größte Seehafen Italiens. Gemessen am Güterumschlag war er 2016 mit rund 50 Millionen Tonnen nach dem Hafen Triest der zweitgrößte Hafen des Landes, bei den Passagierzahlen stand er mit über drei Millionen Gästen an siebter Stelle. Der Naturhafen in der Mandraccio-Bucht wurde schon in der Antike genutzt und war später mehrere Jahrhunderte lang das Zentrum der maritimen Aktivitäten der Seerepublik Genua.

 

Lage und Infrastruktur

Der Hafen liegt am nördlichsten Punkt des Ligurischen Meeres und damit strategisch günstig zum stark industrialisierten norditalienischen und auch europäischen Hinterland. Obwohl der Ligurische Apennin und im weiteren Sinn auch die Alpen natürliche Barrieren bilden und mangels geeigneter Flüsse keine Binnenschifffahrt zwischen Genua und seinem industrialisierten Hinterland möglich ist, kann der Hafen dank Autobahn- und Eisenbahnanschlüssen und auch dank des im Hafenbecken gebauten Flughafens von Genua als multimodal gut angebunden gelten. Der Hafenbetreiber bezeichnet ihn als Southern Gateway to Europe.

 

Die Hafenanlagen erstrecken sich auf rund 700 Hektar, hinzu kommen 500 Hektar Wasserflächen. Die Uferlänge aller Kaianlagen beträgt insgesamt knapp 30 Kilometer, die Tiefe der Hafenbecken liegt zwischen 9 und 15 Metern, an einigen Stellen sind es bis zu 50 Meter. Der Hafen Genua erstreckt sich vom Stadtteil Foce im Osten (Levante) bis zum Stadtteil Voltri im Westen (Ponente).

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Hafen_Genua