Venetien, eine Region in Nordost-Italien


Venetien (oder Venezien)

italienisch amtlich Regione del Veneto, oder venetisch Vèneto, ist eine Region in Nordostitalien mit 18.391 km² und 4.926.818 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013), deren regionale Hauptstadt Venedig ist. Venetien ist mit 18.391 km² flächenmäßig die achtgrößte Region Italiens und rangiert mit seinen über 4,9 Millionen Einwohnern an fünfter Stelle.

 

Die Region grenzt im Osten

an Friaul-Julisch Venetien, im Nordwesten an Trentino-Südtirol, im Westen an die Lombardei und im Süden an die Emilia-Romagna. Der Nordzipfel Venetiens grenzt an die österreichi-schen Bundesländer Tirol (Bezirk Lienz) und Kärnten (Bezirk Hermagor).

Es gibt jedoch keine direkte Straßenverbindung nach Österreich. Nördlichster Punkt der Region ist die „Cima Vanscuro“ oder „Pfannspitze“ (2678 m ü.d.M.) an der öster-reichischen Grenze, südlichster Punkt ist die „Punta del Mezzanino“ rechtsseitig der Mündung des Po di Goro.

 

Geomorphologisch lässt sich Venetien folgendermaßen einteilen:

die Alpenzone mit den Dolomiten (höchster Berg ist die Marmolata, 3.343 m ü.d.M.) die venetischen Voralpen eine weitreichende Hügellandschaft (Euganeische Hügel, Colli Berici, Colli Asolani und Montello- eine die große Ebene, die Poebene, die von zahlreichen Flüssen durchflossen wird: Po, Etsch, Brenta, Piave, Sile, Livenza die Ostküste des größten italienischen Sees, des Gardasees; die 150 km lange Adriaküste, wo sich zahlreiche Lagunen erstrecken

 

Die Region

ist in sechs Provinzen und eine Metropolitanstadt unterteilt. Die flächenmäßig größte ist die Provinz Belluno, die Provinz Padua die bevölkerungsreichste.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Venetien