Bayerischer Rundfunk


Eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AdöR, AöR)

ist eine mit einer öffentlichen Aufgabe betraute Institution, deren Aufgabe ihr gesetzlich oder satzungsmäßig zugewiesen worden ist. Ihre meist staatlichen oder kommunalen Aufgaben werden in ihrer Satzung festgelegt. Sie bündelt sachliche Mittel (Gebäude, Einrichtung, Fahrzeuge usw.) und Personal (Planstellen für Beamte und Arbeitnehmer) in einer Organisations einheit. Überwiegend ist die Anstalt öffentlichen Rechts rechtlich selbständig, mithin eine juristische Person des öffentlichen Rechts.

 

Geschichte

In seiner heutigen Rechtsform besteht der Bayerische Rundfunk offiziell seit dem 25. Januar 1949. An diesem Tag übergab der Direktor der US-Militärregierung in Bayern, Murray D. van Wagoner, die Lizenzurkunde an den BR-Intendanten Rudolf von Scholtz. Vorgänger war die Deutsche Stunde in Bayern.

 

Ab 1949: „Bayerischer Rundfunk“ als Anstalt des öffentlichen Rechts

Am 25. Januar 1949 wurde Radio München in deutsche Hände übergeben und als Bayerischer Rundfunk eine Anstalt des öffentlichen Rechts für den Freistaat Bayern lizenziert. Grundlage hierfür war das am 1. Oktober 1948 in Kraft getretene Rundfunk-gesetz mit seinen drei Organen Intendant, Rundfunkrat und Verwaltungsrat. 1949 sendete der BR sein Programm erstmals über UKW. Es war der erste UKW-Sender Europas. Der Vorteil: Die Hör- und Empfangsqualität verbesserte sich gegenüber der Mittelwelle enorm. Seit 1950 bot der Bayerische Rundfunk über UKW ein zweites Hörfunkprogramm an.[16] Zwischen 1949 und 1952 wurden das Symphonieorchester des BR und das Münchner Rundfunkorchester gegründet und die ersten Werbefunk-sendungen nach dem Krieg ausgestrahlt. Der BR wurde Gründungsmitglied der ARD, die am 5. August 1950 in München gegründet wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Rundfunk