Nahaufnahmen


In der Makrofotografie

wird ein Objekt so vor der Kamera positioniert, dass es auf der Aufnahme sehr groß und detailliert wiedergegeben wird. Im engeren Sinne spricht man von Makrofotografie, wenn das Bild des Objekts auf dem Kamerasensor genauso groß erscheint wie das Objekt selbst; der Abbildungsmaßstab ist dann exakt 1, auch als 1:1 dargestellt. Dies ist auch der bei Makroobjektiven häufig vorzufindende maximale Abbildungsmaßstab. Fotografie mit größeren Abbildungsmaßstäben, bei denen das Objekt auf dem Film (bzw. bei Digitalkameras den Sensoren) sehr viel größer abgebildet wird, bezeichnet man als Mikrofotografie. Die Norm DIN 19040 zählt alles im Maßstabbereich zwischen 1:10 und 10:1 als Nah- bzw. Makroaufnahme.

 

Normale Objektive

werden oft mit dem Abbildungsmaßstab 1:10 konstruiert. Um größer abzubilden, muss man ein Balgengerät oder einen Zwischenring einsetzen. Da die Abbildung in der optischen Berechnung des Objektivs nicht für den Nahbereich korrigiert ist, verbessert sich die Abbildungsleistung, wenn man das Objektiv umgekehrt betreibt. Mit einem Kupplungsring wird das Objektiv meist an seinem vorderen Filtergewinde angeschraubt.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Makrofotografie