Stadtbremisches Überseehafengebiet Bremerhaven


Das Hafengebiet

liegt geografisch im nordwestlichen Teil von Bremerhaven, gehört aber seit dem 1. April 1938 zur Stadt Bremen. Es umfasst die Hafenanlagen Container-Terminal I–III, Columbuskaje, Kaiser-häfen, Nordhafen, Osthafen und Verbindungshafen. Der größte Teil des Stadtbre-mischen Überseehafengebietes ist durch die Zollgrenze des Bremerhavener Freihafens abgegrenzt.

Die Versandung erschwerte

bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Schiffsverkehr auf der Weser. Hochseeschiffe steuerten nicht mehr die in der Stadtmitte gelegenen Häfen (Schlachte) an, sondern flussabwärts gelegene Häfen, zunächst Vegesack, später Brake (Unterweser) und ab 1827 Bremerhaven. Um den lukrativen Handel und Schiffsverkehr wieder in die Stadt zu holen, baute Bremen ab 1887 einen flussabwärts des Stadtkerns gelegenen Hafen, den Europahafen. Im Zuge des Beitritts der Freien Hansestadt Bremen zum Deutschen Zollverein 1888 wurde der Europahafen zum Freihafen. Das Hafenbauprojekt war erfolgreich, nach dem ersten Hafenbecken folgten weiter flussabwärts weitere Hafenbecken, zuletzt 1906 der Überseehafen. Der Hafenbetrieb an der Schlachte wurde eingestellt.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki//Häfen_(Bremen)#Stadtbremisches_Überseehafengebiet