Hötensleben, Grenzdenkmal


In Hötensleben

befindet sich eines der letzten Teilstücke der Innerdeutschen Grenze als der ehemaligen Grenzanlage zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokra-tischen Republik, die direkt an den Häusern des Ortes errichtet worden ist. Auf einer Länge von 350 m und einer Fläche von 6,5 ha sind unter anderem die Sichtblendmauer, der Signalzaun, das Sicht- und Schussfeld mit Lichttrasse, Kolonnenweg und Kfz-Hindernis, die Grenzmauer und der Führungs-turm mit Kraftfahrzeugstellung erhalten geblieben.

 

Am 12. Januar 1990 wurden die Grenzanlagen

unter Denkmalschutz gestellt, die den Zustand von 1989 dokumentieren. Seit 2004 sind sie als Grenzdenkmal Hötensleben Bestandteil der rund 18 km nördlich liegenden Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Seit 2011 zählt die Anlage mit der Gedenkstätte in Marienborn zum Europäischen Kulturerbe. Das Gelände des Denkmals ist frei zugänglich.

Tex: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6tensleben