Das Rathaus der Hansestadt Hamburg


Das Hamburger Rathaus

ist der Sitz der Hamburgischen Bürgerschaft und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Das architektonisch prachtvolle Gebäude an der Kleinen Alster wurde von 1886 bis 1897 im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 112 Metern und ist neben den Türmen der Hamburger Hauptkirchen eine bedeutende Landmarke im Hamburger Stadtbild.

 

Fassade

Der zweiflügelige Granit- und Sandsteinbau besitzt eine 111 Meter breite Fassade, dominiert von einem 112 Meter hohen Mittelturm, dessen Höhe der Breite des ganzen Gebäudes entspricht. Das Dach ist kupfergedeckt. Die Gesamtwirkung der Fassade entsteht durch die Kombination von italienischen und norddeutschen Renaissance-Elementen.  Das prächtige schwarze Eingangsportal mit üppigem Rankenwerk und verknäuelten Rosetten und Figuren ist ein Zeugnis der Kunstfertigkeit des Hamburger Kunstschmiedehandwerks. Die kupferne Turmspitze krönt ein vergoldeter Reichsadler, seine vier Steingiebel verzieren vier in Kupfer getriebene Wappenfähnchen haltende Ritter. Über den Erdgeschoss-Außenfenstern sind die Wappen diverser hanseatischer Familien angebracht.

 

Diele

Durch den Haupteingang erreicht man zunächst die Diele, eine große Säulenhalle. Hier beginnen auch die regelmäßig stattfindenden Führungen (auch fremdsprachliche) durch die repräsentativen Räume von Parlament und Senat, soweit dort stattfindende Veranstaltungen dies zulassen. Nach Anmeldung ist die Teilnahme als Zuschauer an Bürgerschaftssitzungen möglich. Zu ebener Erde angelegt, spiegelt die Diele das Regiment der Bürger architektonisch wider – im Gegensatz zu anderen Herrschafts-häusern soll der Bürger hier nicht zu den Machthabern hinaufsteigen müssen.

Text:  https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Rathaus