Die Kriegsgräberstätte Nagelberg


Die Kriegsgräberstätte

am Nagelberg ist eine Gedenkstätte in Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Auf der 1961 geweihten Gräberstätte liegen über 2.545 Kriegsopfer beider Weltkriege auf einer Fläche von rund 0,8 Hektar begraben, womit sie die drittgrößte Kriegsgräberstätte Bayerns ist.

 

Unter den 2.545 hier begrabenen Toten

aus 472 Gemeinden und 15 europäischen Völkern sind 316 Zivilisten. Ferner sind unter den Bestatteten 42 Opfer des Ersten Weltkriegs und 400 Menschen, die bei alliierten Bombenangriffen 1945 in Treuchtlingen starben. 355 Gefallene konnten nie identifiziert werden. Die Namen der bekannten Opfer sind in ein Buch mit Metallseiten eingraviert.

 

Es gibt fünf Sammelgräber

auf der Anlage, die mit 25 mal 25 cm großen Tonkreuzen als Grabsteine der Opfer versehen sind. Auf dem Gelände fließt ein künstlich angelegter Bach. Entlang des Fußweges, der zur Gräberstätte führt, stehen sieben denkmalgeschützte Steinkreuze des Wemdinger Johannes Egelhardt aus Jura-Kalkstein mit den eingravierten Jahreszahlen 1939 bis 1945.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgr%C3%A4berst%C3%A4tte_am_Nagelberg

 

In dem kleinen Fließgewässer haben sich mittlerweile

Gelbbauchunken  angesiedelt.