Hansestadt Lübeck


Die Hansestadt Lübeck

seit spätestens dem 19. Jahrhundert auch lübeckisch) ist eine kreisfreie Großstadt im Norden Deutschlands und im Südosten Schleswig-Holsteins an der Ostsee (Lübecker Bucht). Mit ihren 214.420 Einwohnern ist Lübeck nach der Landeshauptstadt Kiel die Stadt mit den meisten Einwohnern und somit eines der vier Oberzentren des Landes. Flächenmäßig ist sie die größte Stadt in Schleswig-Holstein. Die mittelalterliche Lübecker Altstadt ist seit 1987 Teil des UNESCO-Welterbes.

 

Die nächstgelegenen großen

Städte sind Hamburg etwa 65 Kilometer südwestlich, Kiel etwa 78 Kilometer nord-westlich und Schwerin etwa 68 Kilometer südöstlich. Lübeck gehört seit April 2012 der Europäischen Metropolregion Hamburg an. Die Hansestadt wird auch „Stadt der Sieben Türme“ und „Tor zum Norden“ genannt.

 

 Die Stadt liegt in

der Norddeutschen Tiefebene an der unteren Trave, einem schiffbaren Fluss, der etwa

17 Kilometer von der Altstadt entfernt im Stadtteil Travemünde in die Ostsee mündet.

Die Altstadt liegt auf einem Hügel, der einen Werder zwischen den Wasserläufen der Trave und der Wakenitz bildet. Ferner durchzieht der Elbe-Lübeck-Kanal das Stadtgebiet von Krummesse bis zur Trave. Die umgebende Landschaft gehört zum Ostholsteiner Hügelland und ist geprägt von der Weichseleiszeit (Pleistozän). Die geografische Lage

an der Trave, die kurz vor Travemünde den Baltischen Höhenrücken durchbricht, begün-stigte die Entwicklung der Stadt als Ostseehafen und begründete ihren rasanten Aufstieg zum nordeuropäischen Machtzentrum des Mittelalters.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lübeck