Landeshauptstadt Schwerin


Schwerin ist

die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die kreisfreie Stadt ist nach Rostock zweitgrößte Stadt und eines der vier Oberzentren des Bundeslandes, neben Rostock, Stralsund-Greifswald und Neubrandenburg. Laut Hauptsatzung der Stadt führt sie die Bezeichnung „Landeshauptstadt“ vor dem Stadtnamen.

 

Schwerin wurde

im Jahr 1018 erstmals erwähnt und erhielt 1160 Stadtrechte, damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt dehnte sich im Laufe der Zeit

am West- und Südufer des Schweriner Innensees aus, insgesamt befinden sich zwölf Seen innerhalb des Stadtgebietes. Ausgangspunkt der Stadtentwicklung war die Stelle, an der sich das heutige Wahrzeichen der Stadt, das Schweriner Schloss, befindet. Das Schloss war bis 1918 eine Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 Sitz des Landtages.

 

Wirtschaftlich dominieren

Technologieunternehmen, die Deutsche Bahn, Maschinenbau und Materialverarbeitung, Konsumproduktion, der öffent- liche Sektor, die Gesundheitswirtschaft und Kliniken, sowie Dienstleistungsbetriebe und der Tourismus. Zudem ist Schwerin Hochschulstadt, als Standort der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, der privaten Fachhochschule des Mittelstands, sowie der Designschule.

 

Schwerin liegt im

Westen des Landes Mecklenburg-Vorpommern am Südwestufer des Schweriner Sees

in einer waldreichen Seenlandschaft. Weitere Seen im Stadtgebiet sind der Burgsee, der Faule See, der Grimkesee, der Heidensee, die Große Karausche, der Lankower See, der Medeweger See, der Neumühler See, der Ostorfer See, der Pfaffenteich und der Ziegelsee. Fließgewässer sind der Aubach, dessen Wasser über die Verbindung mehrerer Seen den Schweriner See speist, und die Stör, der zur Wasserstraße ausgebaute natürliche Abfluss des viertgrößten deutschen Sees.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin