Hansestadt Wismar


Die Hansestadt Wismar

liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns am südlichen Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarer Bucht. Wismar ist seit der Kreisgebietsreform 2011 Kreisstadt des Landkreises Nordwestmeck-lenburg, die sechstgrößte Stadt und eines der 18 Mittelzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die nächstgelegenen Ober-zentren sind die Regiopole Rostock im Osten, Schwerin im Süden, sowie Lübeck und Hamburg im Westen, zu dessen Metropolregion Wismar gehört.

 

Am 27. Juni 2002

wurde Wismars Altstadt zusammen mit der von Stralsund unter der Bezeichnung „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“ in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Die Stadt ist zudem für ihren Stadthafen mit der Poeler Kogge und den Schwedenköpfen, das alljährliche „Schwedenfest“ und ihre Hochschule mit über 8.000 Studenten bekannt.

 

Die Stadt liegt an der Südspitze

der gleichnamigen Wismarer Bucht an der Ostsee. Hier münden der Bach Köppernitz und die im Gründungsjahrhundert künstlich geschaffene Stadtgrube, gespeist aus dem Mühlenteich, in die Hafenbecken zur Ost- see. Der 1577 von Tilemann Stella, dem herzoglichen Hofbaumeister, begonnene Kanalausbau, zunächst Viechelnsche Fahrt genannt (erst ab dem 19. Jahrhundert bürgerte sich der Name Wallensteingraben ein), fließt östlich der Altstadt in die Ostsee.

 

Der Kanal hatte

einen Höhenunterschied von 38 Metern zu überwinden und erwies sich als unwirt-

schaftlich und versandete in der Folge. Trotzdem bestehen bis heute Kanalpläne, zuletzt 2008 durch eine Machbarkeitsstudie, die die Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg in Auftrag geben wollte. Doch die notwendigen Mittel zum Bau und Unterhalt der umstrit-

tenen Wasserstraße zur Ostsee fehlten. Im Stadtgebiet befinden sich mehrere kleinere und zwei größere stehende Gewässer, der Mühlenteich und der Viereggenhöfer Teich.

Text: http://de.wikipedia.org/wiki/Wismar