Zugspitze und Talstation der Tiroler Zugspitzbahn II


Die Tiroler Zugspitzbahn

ist eine 1991 erneut errichtete Luftseilbahn von der Hotelsiedlung Ehrwald-Zugspitzbahn (Ehrwald-Obermoos) auf den Westgipfel der Zugspitze. Sie ist als Pendelbahn mit zwei Tragseilen je Spur ausgeführt und erschließt über drei Stützen von österreichischer Seite das Gletscherskigebiet am Zugspitzplatt. 

Dr. Hermann Stern, stellvertretender Bürgermeister von Reutte

sah in einer Seilbahn auf die Zugspitze die Möglichkeit, die Wirtschaft und den Tourismus im Bezirk Reutte zu fördern. Diese Seilbahn entpuppte sich als sein wirtschaftliches Hauptprojekt und wurde 1926 fertiggestellt.

Nach Fertigstellung im Jänner 1926 wurde am 5. Juli 1926 die damals so genannte Öster-reichische Zugspitzbahn als erste der auf die Zugspitze führenden Bahnen eröffnet. Die Tiroler gewannen damit den Wettlauf mit der bayerischen Seite um die technische Erschließung des Gipfels. Obwohl die von Adolf Bleichert & Co. und der Simmeringer Waggon- und Maschinenfabrik gebaute Bahn für ihre Zeit eine technische Meisterleistung war, führte sie jedoch nur zu einer Bergstation unterhalb des Zugspitzkamms auf 2805 m, so dass der Gipfel (2962 m) nicht direkt erreichbar war. Die Förderleistung betrug bei einer Kabinengröße von 19 Personen und einer Fahrzeit von mindestens 16 Minuten nur 80 Personen pro Stunde. Das Zugspitzplatt konnte zum Skifahren über einen 700 m langen Stollen erreicht werden. An die Bergstation wurde das „Kammhotel“ angebaut.

Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Tiroler_Zugspitzbahn