Kraftwerke


Ein Kraftwerk

(veraltete Bezeichnung: Elektrizitätswerk, heute auch Stromerzeugungsanlage) ist eine technische Anlage zur Stromerzeugung und stellt in manchen Fällen zusätzlich thermische Energie bereit. Bei einem Kraftwerk wird meist mechanische Energie mittels Generatoren in elektrische Energie verwandelt, die in der Regel in das Stromnetz eingespeist wird. Die mechanische Energie zum Antrieb der Generatoren stammt ihrerseits aus

  • kinetischer Energie (Wasser- und Windkraftwerk) oder
  • thermischer Energie (über beispielsweise Dampfturbinen, Gasturbinen oder ORC-Turbinen). Die thermische Energie stammt dabei aus
  • Sonnenstrahlungsenergie (Sonnenwärmekraftwerk)
  • Geothermischer Energie (Geothermiekraftwerk)
  • chemischer Energie (Verbrennung von Kohle (Kohlekraftwerk), Erdöl (Ölkraftwerk), Erdgas (Gaskraftwerk), Biomasse (Biomassekraftwerk), Müll) oder
  • Kernenergie (Kernspaltung (Kernkraftwerk), evtl. künftig Kernfusion)

Auch Photovoltaikanlagen

werden als Kraftwerke bezeichnet, obwohl sie keine beweglichen Teile enthalten und daher kinetische Energie nicht als Energieform in der Umwandlungskette vorkommt.

 

Die jeweiligen Primärenergien

werden in diesen Energieumwandlungsketten mit unterschiedlichen Wirkungsgraden in elektrische Energie umgewandelt. Alle Methoden stehen miteinander in wirtschaftlicher Konkurrenz und sind politisch teils gewollt und gefördert (erneuerbare Energien: Sonne, Wasser, Wind, Geothermie), oder nicht gewollt und besteuert (Kernspaltung: Brennelementesteuer; Verbrennung: Kohlenstoffdioxid-Emission).

Text: http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk