Photovoltaik


Unter Photovoltaik

versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt („Sonnensegel“). Inzwischen wird sie überwiegend auf der Erde zur Strom-erzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

 

Der Begriff leitet

sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ (φῶς, phos, im Genitiv: φωτός, photos) sowie aus der Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt (nach Alessandro Volta) ab. Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der So- lartechnik, die weitere tech- nische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.

 

Der photoelektrische Effekt

wurde bereits im Jahre 1839 von dem französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt. 1954 gelang es, die ersten Siliziumsolarzellen mit Wirkungsgraden von über 4 % zu produzieren. Die erste tech- nische Anwendung wurde 1955 bei der Stromversorgung von Telefonverstärkern gefunden. Seit Ende der 1950er Jahre werden Photovoltaikzellen in der Satellitentechnik verwendet; als erster Satellit mit Solarzel- len startete Vanguard 1 am 17. März 1958 in die Erdumlaufbahn. In den 1960er und 1970er Jahren führte die Nachfrage aus der Raumfahrt zu Fortschritten in der Entwicklung von Photovoltaikzellen.

 

Ausgelöst durch die

Energiekrisen in den 1970er Jahren (Ölkrisen 1973/74 und 1979/80) und das gestiegene Umweltbewusst- sein wird seitdem verstärkt versucht, die Photovoltaik durch technische Fortschritte und Förderung seitens der Politik auch wirtschaftlich interessant zu machen.

Text: http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik