Pommernente


Die Pommernente

gilt heute als älteste Entenrasse Deutschlands und ist je nach Farbenschlag und Region auch unter dem Namen Schwedenente, Uckermärker und Duclairente bekannt.

Haltung

Da sie mit zu den sehr beweglichen Tieren zählt, benötigt sie einen großen Auslauf mit Weidefläche und Wasserflächen, ist ansonsten aber sehr anspruchslos. Aus diesem Grund eignet sie sich aber nicht zur Massentierhaltung.

Geschichte

Die Pommernente stammt ihrem Namen nach aus Vorpommern. Da dieses Gebiet bis 1815 zu Schweden gehörte, wird die Rasse auch als Schwedenente bezeichnet. Sie wurde damals aus einem schweren Landentenschlag gezüchtet. Ziel der Züchter war es, eine mittelschwere Ente mit guten Wachstumseigenschaften, hoher Legeleistung und hervorragender Fleischqualität zu erhalten. Heute jedoch gehört die Pommernente mit einem Bestand von circa 100 Tieren in Deutschland zu einer akut gefährdeten Rasse und wird auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen geführt. Seit etwa 1920 werden Pommernenten auch in der Schweiz gezüchtet. Die Bestände sind aber auch dort noch immer klein, wenn auch leicht steigend. Die Pommernente wurde 1994 zusammen mit dem Westfälischen Totlegerhuhn und der Diepholzer Gans von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt.

Text:  https://de.wikipedia.org/wiki/Pommernente