Bachstelzen


Die Bachstelze

westfälisch auch Wippstiärtken, nordniedersächsisch Wippsteert, im Kölner Raum Wibbel-stetzje, ostfriesisch Akkermāntje oder Baumāntje ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie fällt durch ihr kontrastreiches, schwarz-weiß-graues Gefieder und den stelzenty-pischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes

metallisches dschiwid.

Das umfangreiche Verbreitungsgebiet

reicht von Südostgrönland durch die gesamte Paläarktis bis zur Beringstraße und in den äußersten Westen Alaskas. Im Norden reicht es über den Polar-kreis hinaus, im Süden bis  in die Subtropen. In Mitteleuropa ist die Bachstelze ein verbreiteter und häufiger Brutvogel. Ursprünglich wohl vor allem an unbewachsene Uferflächen und Gewäs-ser gebunden, ist   sie heute überall in der offenen und halboffenen Kulturlandschaft zu finden, wo es passende Nistgelegenheiten und freie Bodenflächen zur Nahrungssuche gibt. Die Art brütet in Nischen und Halbhöhlen und ernährt sich fast ausschließlich von Insekten und anderen Gliederfüßern.

Im Winter ziehen Bachstelzen

meist nach Süden, wobei die Länge der Zugwege stark variiert. Mitteleuropäische Bach-stelzen überwintern vorwiegend in Südwesteuropa und Nordafrika, die Überwinterungsge-biete anderer Populationen reichen teils bis zum Äquator. Einzelne Vögel bleiben aber auch den Winter über in Mittel- oder Nordeuropa.

Text:  https://de.wikipedia.org/wiki/Bachstelze